Ethik-Richtlinien

Diese Richtlinien gelten für das Handeln tätiger Auszubildenden, Praktizierenden und Lehrer der Aquatischen Körperarbeit – WasserShiatsu und WasserTanzen.

Das Wort WATSUer wird synonym für alle oben genannte Personen verwendet.

§ 1 Gültigkeit

Die folgenden ethischen Richtlinien gelten für die oben genannte Personengruppe.
Die Richtlinien regeln grundsätzliche Fragen im Rahmen der Tätigkeit.

§ 2 Allgemeine Pflichten

Die WATSUer verpflichten sich, die Tätigkeit stets im Rahmen professioneller Standards auszuüben.
Sie üben nur Tätigkeiten aus, zu denen ihr Ausbildungsstand sie berechtigt. Sie berücksichtigen die Grenzen des eigenen Wissens, Könnens und ihrer Kompetenz.
WATSUer bleiben sich der Grenzen ihrer Möglichkeiten bewußt. Lernende, die aufgrund ihrer körperlichen oder psychischen Verfassung für sie erkennbar einer Heilbehandlung bedürfen, regen sie an, sich in fachkompetente Hände zu begeben.

§ 3 Umgang mit Klienten/Trainingsteilnehmern

WATSUer vermitteln die Aquatische Körperarbeit in voller Anerkennung der geistigen und konfessionellen Freiheit des anderen Menschen. WATSUer erkennen den Wert aller Menschen an, unabhängig von Geschlecht, ethnischem Ursprung, politischer oder religiöser Überzeugung.
WATSUer sind verpflichtet, mit dem Vertrauens- und Abhängigkeitsverhältnis in der „therapeutischen“ Beziehung sorgsam umzugehen. Eine Verletzung dieses Verhältnisses liegt dann vor, wenn sie ihre Aufgaben und Verantwortungen gegenüber den Klienten/Trainingsteilnehmern vernachlässigen, um ihre persönlichen, z.B emotionalen, sexuellen, sozialen oder unangemessenen wirtschaftlichen Interessen zu befriedigen. WATSUer verpflichten sich, jede Art von solchem Missbrauch zu unterlassen.
Sie arbeiten auf der Grundlage einer Vereinbarung, die im Wesentlichen folgende Übereinkünfte enthält:

  • Bei Einzelsitzungen:
    Umfang und Dauer der Behandlung
    Finanzielle Bedingung der Behandlung
    Schweigepflicht und ethisches Verhalten, wie oben beschrieben
  • Bei Trainings:
    Hier gelten die Bestimmungen und Vereinbarungen des aktuellenTrainingskonzeptes über Inhalt, Umfang, Dauer und Kosten der Seminare.

Die Lehrer reflektieren bewusst ihre eigene Bedürfnisse und ihre einflussreiche Position den Teilnehmern / Klienten gegenüber.

§ 4 Schweigepflicht und Datenschutz

Die WATSUer wahren über alle persönlichen Daten der „Klienten“ Verschwiegenheit. Sollten in Trainings Filmaufnahmen und Fotos hergestellt werden, müssen die Teilnehmer und Lehrer vor der Veröffentlichungen Ihr Einverständnis geben.

§ 5 Trainings

Die Verwendung von psychoaktiven Substanzen, sowie übermäßiger Alkoholgenuss sind während der Kurse und Trainings untersagt.
Die Lehrer verpflichten sich die Ausbildungsinhalte des IAKAs einzuhalten und die IAKA-Ausbildungsmaterialien zu verwenden.

§ 6 Werbung und Auftritt in der Öffentlichkeit

Die Praktizierenden nehmen bei Kontakten mit Presse, Rundfunk, Fernsehen u.ä. mit dem IAKA Rücksprache und stellen die Veröffentlichungen dem Institutsarchiv zur Verfügung. Das IAKA und die Praktizierenden beachten die Urheberrechte der Veröffentlichungen.
Der Lehrer lehnt Aufträge ab, die den Grundsätzen der IAKA- Ausbildung widersprechen.